Hopsa
Revue-Operette mit der Musik von Paul Burkhard
Mit «Hopsa» legte der Schweizer Komponist Paul Burkhard 1935 den Grundstein zu seiner Weltkarriere. Die Geschichte des amerikanischen Waisenmädchens Hopsa wurde nach der Uraufführung am Opernhaus Zürich zu einem grossen Erfolg und Paul Burkhard über Nacht zum gefeierten Komponisten.
Hopsa ist der Übername des Waisenmädchens Mary Miller aus der amerikanischen Kleinstadt Wiggletown, das in einem Töchterinstitut zur Lehrerin ausgebildet werden soll. Hopsa liebt heimlich ihren Jugendfreund Bill, der als Turnlehrer nicht so musikalisch sein muss, um das gleich zu bemerken. Er glaubt vorerst sein Glück bei der theaterbesessenen Gloria gefunden zu haben, der jedoch eheliche Bindungsabsichten fernliegen. Stattdessen sucht sie das Abenteuer und bringt den überrumpelten Bill dazu, mit ihr von der Schulbank weg nach New York durchzubrennen.
Hopsa verfolgt sie als blinde Passagierin in der Eisenbahn. In New York wird Gloria tatsächlich die Rolle als vierzehntes Revuegirl hinten links angeboten. Hopsa jedoch wird vom ehrgeizigen Regisseur als Talent entdeckt und zum Revuestar gemacht. Bill seinerseits versucht sich als Platzanweiser.
Eine herzliche Kräfteverschiebung in diesem am Broadway wirkenden Wiggletowner Terzett führt schliesslich dazu, dass Hopsa ihren Starplatz an Gloria abtritt und mit Bill ins ländliche Happ-End-Häuschen zieht.
Bühne Burgäschi
Besetzung:
Mary Miller, genannt Hopsa: Patricia Zanella
Bill Carter: Angelo Canonico
Gloria Perkins: Samantha Herzog
Higgins: Timothy Löw
Virginia Phipps: Fabienne Skarpetowski
Bürgermeister Perkins: Fabio De Giacomi
Detektiv: Peter Martin Bader
Revuegirls: Chayenne, Etienne & Linnea Müller, Rebecca Gershoni, Julia Hauri, Elin Nyffeler, Jael Schaad
Leitung:
Regie: Melanie Gehrig Walthert
Musikalische Leitung: Reimar Walthert